Anne-Hampel-Stiftung

 

Die Anne-Hampel-Stiftung wurde anlässlich des Todes von Anne Hampel im Januar 2009 von ihrer Familie gegründet. Die Stiftung soll weiterführen, was Anne Hampel besonders am Herzen lag, was ihr Kraft gegeben hat und woran sie Freude hatte, nämlich die Arbeit mit und für Menschen in ihrer Schule und ihrer Kirchengemeinde. Daher verfolgt die Stiftung zwei Ziele: Zum einen sollen Schüler der Schillerschule Walldorf gefördert werden, zum anderen soll die Arbeit der Evangelischen Kirchengemeinde St. Leon-Rot unterstützt werden.

In den neun Jahren seit der Gründung der Stiftung wurden insgesamt 70.200 € gespendet (Stand 31.12.2017). Davon dienten 35.400 € zur Erhöhung des Stiftungsvermögens, das jetzt 55.400 € beträgt. Die direkten Spenden und der Beitrag aus Zinserträgen für Schüler der Schillerschule Walldorf betrugen 13.100 €. Dem Stiftungszweck entsprechend wurden von diesem Geld zum einen bedürftige Schüler unterstützt (Landschulaufenthalte, Kernzeitbetreuung), zum anderen wurde eine Blockflöten-AG finanziert. Die Summe aus direkten Spenden und aus Zinserträgen für die Evangelische Kirchengemeinde St. Leon-Rot betrug bis heute 21.700 €. Hiervon wurden die Kinderchorarbeit, die Leitung unseres Posaunenchores (Kirchengebläse), das ökumenische Frauenfrühstück, die Anschaffung einer neuen Orgel sowie die Pflege unseres Kirchgartens mitfinanziert.

Die Stiftung war bisher eine nicht rechtsfähige Stiftung des privaten Rechts mit Sitz in Berlin. Vom 1. September 2016 an wurde die Anne-Hampel-Stiftung unter demselben Namen in eine unselbständige Stiftung der Evangelischen Kirchengemeinde St. Leon-Rot umgewandelt. Der Hauptgrund für diesen Wechsel liegt in der Tatsache, dass das Stiftungsvermögen jetzt im Gemeinde-Rücklagenfond der Badischen Landeskirche angelegt werden kann. Dort liegt der Zinssatz in der Regel um etwa 2% über dem Zinssatz, der auf dem freien Kapitalmarkt mit sicheren Anlagen zu erzielen ist. Die neue Satzung der Stiftung wurde vom Finanzamt Heidelberg und vom Oberkirchenrat unserer Landeskirche genehmigt. Das Finanzamt Heidelberg hat die Stiftung mit Bescheid vom 1.8.2016 weiterhin zur Förderung kirchlicher und gemeinnütziger Zwecke dienend anerkannt. An den beiden Zielen der Stiftung hat sich nichts geändert.

Um die Arbeit unserer Kirchengemeinde über die Anne-Hampel-Stiftung zu unterstützen, gibt es mehrere Möglichkeiten. Mit Hilfe von Spenden kann man die verschiedenen Stiftungszwecke direkt unterstützen. Hier bestimmt man über die Angabe des Verwendungszwecks, wofür die Spende verwendet werden soll (z.B. für die Kirchengemeinde allgemein, für die ökumenische Arbeit, für die Kirchenmusik oder aber für andere Zwecke). Bei der Einkommensteuer-Erklärung können diese Spenden bis zu 20 Prozent des Gesamtbetrags der Einkünfte des Zuwendungsgebers als Sonderausgaben abgezogen werden.

Damit die Stiftung langfristig nachhaltig wirken kann, sollte das Stiftungsvermögen weiterhin steigen. Wer daher auf Dauer fördern will, kann das Stiftungsvermögen durch Zustiftungen erhöhen und damit sicher sein, dass die Erträge in seinem Sinne für viele Jahre und Jahrzehnte segensreich wirken. Zustiftungen werden steuerlich besonders behandelt, indem sie im Jahr der Zuwendung und in den darauf folgenden neun Jahren vom zu versteuernden Einkommen bis zu einem Gesamtbetrag von 1 Million € abgezogen werden können. Bei Zustiftungen sollte deshalb der Verwendungszweck "Zustiftung" angegeben werden. Zustifter. die einen Betrag von mindestens 1.000,- € in das Stiftungsvermögen eingebracht haben, werden Mitglieder der Stifterversammlung, die einmal jährlich einberufen wird und die die Geschäftsführung der Stiftung in Angelegenheiten von grundsätzlicher Bedeutung berät.

Schließlich sind auch testamentarische Verfügungen zugunsten der Stiftung möglich, diese kommen ebenfalls in vollem Umfang den Stiftungszwecken zugute, weil keine Schenkungs- oder Erbschaftssteuer anfällt.

Das Spendenkonto der Anne-Hampel-Stiftung ist wie bisher:

Anne-Hampel-Stiftung
Volksbank Rot
IBAN: DE81 6726 2550 0000 3570 06
BIC: GENODE61LRO

Kontakt:   Dr. Wolfgang Hampel

Letzte Änderung: 22 Februar 2018